London Edge – ANYTHING BUT ORDINARY – FASHION WITH AN EDGE

Geschrieben von Kinky69 am 15. Februar 2011 | Abgelegt unter Blog,Fashion | 2 Kommentare

Stirbt die alternative Mode oder die Subkultur?

London Edge 2011London Edge ist die erste und größte Show für “Alternative Mode” auf unserem Planeten.
Jede Kategorie und Modebewegung ist hier relevant und hat ihren Platz innerhalb der Messe. Vertreten sind Moderichtungen wie Gothic, Punk, Cyber, Techno, Glam-Rock, Metal, Rockabilly, 50er Jahre inspirierte Mode, Pin Up Kleidung, Industrial, ethnische Mode und Biker – Outfits. Diese Bewegungen sind nicht nur Trends, sondern Lebensstile und dazu gehören auch Schuhe, Schmuck, Möbel, Make-Up, Haarstyling, Geschenkartikel, Piercing und Tätowierung.

Tres Noir-Ultra LuxHier treffen sich die Einzelhändler überwiegend aus Europa um die neuste Alternative Mode der Subkulturen zu ordern.
Hier haben Designer, Labels und Vertrieb eine Möglichkeit ihre Nischen-Ware an zu bieten. Viele davon sind etabliert und nicht mehr aus dem Sortiment des Einzelhandels wegzudenken. Brands wie (Lucky 13, Queen of Darkness, T.U.K. Shoes, Criminal Damage, Dark Silver, Steady Clothing, Lip Service oder Pin Up Couture) sind hier schon die alten Hasen im Geschäft, welche auch Kunden durch ihre Namen anlocken.

Ein starker Trend von 50er Jahre inspirierter Mode, Pin Up – und Burlesque Fashion sowie Rockabilly Kleidung war auf der London Edge stark zu erkennen. Die Moder der 50er Jahre erlebt eine Revival in all ihren Facetten. Einige Designer aus Europa haben das Revival vor ein paar Jahren erkannt, wie Ponymaedchen, der Vorreiterin in Sachen “High Quality” gefolgt in günstigerer Qualität von Labels wie Burleska, Deva la Vie, Hell Bunny und Collectif. Punk -und Gothic- Fashion ist auf der London Edge ein festes und grosses Thema, dass seit Anfang an. Mein klarer Fav ist hier Tripp aus NYC.

Tres Noir Europe, war dieses Jahr das erste mal mit auf der London Edge vertreten. Wir und Ponnymaedchen aus Berlin teilten uns einen Stand um fest zu stellen ob das eine Messe für uns werden könnte. Wir präsentierten die neuen Modelle und die heiß erwartete Herbert Hoffman Edition die grosses Interesse aus übte.

Vertreten waren hier nicht nur die üblichen alt eingesessenen Labels wie, Famos Stars & Straps, Felon, Sourpuss Clothing, Hollywood Mirror, Pin Up Couture und Lucky 13.
Einige Brands wie Miss Fortune, Too Fast, Kreepsville 666, Burleska oder Disturbia bringen seit einiger Zeit frischen Wind in die Branche. Wiederum kann man von manch anderen Label die schon länger dabei sind das nicht behaupten, eher könnte man meinen das sie nur von ihrem Namen leben,  ein bunter Druck auf schwarzes T-Shirt, am besten ein Totenschädel, und fertig ist die Laube, vielleicht täuscht es auch und die Labels produzieren auf Nummer sicher, weil ihre Kundschaft keinen grösseren Anspruch hat.

Anders ist das bei dem Label Iron Fist, die seit einiger Zeit richtig dick auftragen, mit allem was sie anbieten, sei Shirts, Kleider, Hosen, Schuhe, Bademode oder Acceessoire, ein Flash bleibt nach einem Besuch erhalten. Bunt aufgefallen sind sie mir schon die letzten Male bei der Bread and Butter – BBB. Beim genauen hinsehen kommt es einem vor, dass sich hier das Konzept und die Marketing-Idee von Ed Hardy fort setzt, nur das man hier nicht auf Old Shool Tattoo-Motive setzt, sondern auf farbenprächtig Monsterfratzen und schrägem Comic-Design. Mal schauen was wir als nächstes von ihnen zu sehen bekommen.

Die Messe 2011 selbst hat nach meinem letzten Besuch vor 3-Jahren einige prägnante Veränderungen bekommen. Die Messe hat sich verkleinert und ist umgezogen in die National Hall, nach neben, die bessere Lichtverhältnisse und eine schönere Location bietet. Die Standqualität der Aussteller hat sichtbar bei vielen zum positiven verändert, hier wurde mehr Einsatz in der Gestaltung ihres Standes und Präsentation der Ware geboten. Bis auf ein paar Ausnahmen.

Die Show war im Vergleich zu den Jahren davor nicht wirklich gut besucht, liegt es an der Finanzkrise oder stirbt die Alternative Mode langsam aus?.
Das Hauptinteresse der Besucher lag bei Billiganbieter, die vermehrt auftraten und ihre Ware zu Preisen unter 10 € anboten.
Aufgefallen sind mir viele Spanische Einkäufer, die vermehrt durch die Krise nach günstigen Einkaufsmöglichkeiten suchten.

Dann hoffen wir mal das diese Krise bald hinter uns ist und die Leute wieder Qualität wollen.

Vielen Dank das Du hier warst.

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2 Kommentare zu “London Edge – ANYTHING BUT ORDINARY – FASHION WITH AN EDGE”

  1. Amokam 19. Februar 2011 Link zum Kommentar

    Ich glaube nicht, dass alternative Mode ausstirbt! Andersdenkende wird es immer geben, siehe Cyber Goth usw.

  2. Fashion Punkam 12. August 2011 Link zum Kommentar

    Ich glaube auch nicht, dass die Alternative Mode aussterben wird! Im Gegenteil – ich bin davon überzeugt, dass der Individualismus zunehmen und dadurch die Alternative Mode stärken wird. Einheitsbrei wird es immer geben, motiviert aber auch zum “Anderssein”! Ich, als großer Fan der Punk Mode, glaube jedenfalls fest daran!

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