Eine kurze Geschichte des Tattoo

Geschrieben von Dirk am 9. Dezember 2009 | Abgelegt unter Blog | Keine Kommentare

Überall auf der Welt wurden schon immer Tattoos benutzt, um spirituelle, religiöse oder Stammeszugehörigkeit zu signalisieren. Heute werden sie als Kunstform betrachtet. Mitglieder der Aristokratie und der königlichen Familien sind historisch bekannt dafür, dass sie Tattoos hatten. King Harold etwa konnte mithilfe seines Tattoos nach der Schlacht von Hastings im Jahr 1066 identifiziert werden. Edward VII. hatte ein Jerusalemkreuz, George V. einen Drachen. Peter der Große, Katharina die Große und Nikolaus II. von Russland trugen alle ein Tattoo. Sogar Lady Randolph Churchill, die Mutter des britischen Premierministers Winston Churchill, hatte eine Schlange auf ihrem Handgelenk.

Der am meisten tätowierte Mensch ist Lucky Diamond Rich, der mehr als 1000 Stunden im Tattoo-Studio verbracht hat und Hunderte Tattoos besitzt. Er hatte mit Farbdesigns begonnen und entschloss sich dann, seinen ganzen Körper mit schwarzer Tinte bedecken zu lassen, inklusive der Augenlider, Ohren und sogar das Zahnfleisch. Heute lässt er sich nun mit weißen Zeichnungen über dem Schwarz tätowieren, und mit farbigen über dem Weiß.

Und es gibt einen weiteren Weltrekord: Die längste Tätowiersession dauerte 43 Stunden und 50 Minuten und wurde 2006 von Stephen Grady und Melanie Grieveson in Australien im Studio Twin City Tattoo and Body Piercing erzielt.

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